Bisher waren alle Online-Dienste des Verbandes unter dem Projektnamen KusTus.Net zusammengefasst. Doch aus dem eher kryptisch anmutenden Namen KusTus.Net wird nun mein.Amateurtheater.
Im Zug des Redesigns der LV-Homepages werden die Dienste nicht nur unter der Adresse mein.AmateurTheater-SH.de zu erreichen sein, sie werden auch direkt in die Verbandshomepage integriert.
Im Jahr 2000 gab es die ersten Entwürfe für Online-Dienste im Landesverband. Das Ziel war damals, Datenbanken, die einzelne Präsidiumsmitgliedern jeweils zu Hause führten und deren Inhalt immer wieder stark von einander abwichen, durch eine zentrale Datenbank zu ersetzen. Einige Daten wurden damals noch auf Schreibmaschinenseiten organisiert.
Unter dem internen Projektnamen KusTus.Net wurde mit der gerade erst erschienenen Skriptsprache PHP4 eine erste Anwendung realisiert: Die zentrale Erfassung von Aufführungsterminen. Abwärtskompatibilität mit den bisherigen Offline-Verfahren war ein wichtiges Thema, da die Verbreitung des Internets noch nicht so groß war. Doch schon bald diente die Termin-Datenbank als alleinige Quelle für alle Verwendungen im Landesverband, wurden die Seiten für die Verbandszeitschrift "Blick zur Bühne" (BzB) schon bald automatisch als PDF-Datei der Druckerei zur Verfügung gestellt.
Ermutigt durch die positiven Erfahrungen entwickelte der damals frisch gewählte Medienreferent Alex Zey ein Konzept, dass alle Mitgliedsbühnen auf ihre beim Landesverband gespeicherten Daten selbst Zugriff haben sollten.
Doch die Entwicklung von KusTus.Net erfolgte in der Folgezeit vor allem hinter den Kulissen: Es wurde eine Adressverwaltung etabliert, die automatisch in Abhängigkeit von den bestellten BzB-Ausgaben je Bühne mit Blick auf die Portotarife die passenden Versandaufkleber berechnete. Ab 2004 wurden alle Versandediketten für den BzB und für Serienbriefe wie die Jahresstatistik mit der elektronischen Briefmarke "Stamp It" frankiert.
2003 wurden die Daten der Jahresstatistik erstmals mit KusTus.Net erfasst und ausgewertet. Die Erfassung war zunächst nur der Geschäftsstelle und den Mitgliedern des Präsidiums möglich. In diesem Segment sollte der nächste Schritt sein, dass auch die Mitgliedsbühnen die eigene Statistikdaten online eingeben konnten. Knackpunkt war hierfür allerdings die Erfassung der Listen der Einzelmitglieder der Gruppen, die mit Blick auf den Datenschutz nicht ungefragt erfolgen durfte.
Ende 2006 folgte die erste Kooperation zur Veröffentlichung von Aufführungsterminen. Ab Februar 2007 konnten die Aufführungstermine der Mitglieder nach deren Zustimmung nicht nur auf den Homepages des Landesverbandes gefunden werden. Die Termindaten wurden hierfür mit einfachen Geodaten angereichert.
Ebenfalls 2007 gab es durch die Umstellung der Mitgliedsbeiträge und deren Koppelung an die Jahresstatistik die Notwendigkeit, eine Lösung zu schaffen, Rechnungen mit KusTus.Net und automatisch Lastschriftbuchungen zu generieren.
Doch 2007 tauchte auch ein Problem auf: Die Entwicklung wurde nur vom Medienreferenten Alex Zey durchgeführt. Durch die Vakanz der Position des Öffentlichkeitsreferenten im Präsidium des Landesverbandes wurde Alex Zey für etwa zwei Jahre auch zum Leiter der BzB-Redaktion (v.i.S.d.P.) und das überfällige Redesign von KusTus.Net und den Verbandshomepages stockte.
Im Herbst 2009 wurde ein neues Konzept zur Adressverwaltung vom Präsidium genehmigt: Da bisherige Konzept eines einzigen Ansprechpartners bei einer Mitgliedsbühne sollte abgeschafft werden, je nach Aufgabe die Einrichtung von weiteren Kontakten möglich sein.
Im Frühjahr 2010 wurde die Verwaltung der Rechnungen erweitert, so dass Beitragsrechnungen nun automatisch als PDF-Dateien erstellt werden.
Anfang September 2010 trat Alex Zey aus persönlichen Gründen nicht zu einer Wiederwahl an.